Wir sind ständig mit anderen Menschen verbunden. Ihre Worte, ihre Gedanken, ihre Gefühle und ihr Verhalten können uns beeinflussen – manchmal bewusst, manchmal ohne dass wir es bemerken.
Aber kann es auch negative Einflüsse geben, die auf uns wirken, ohne dass wir wissen, woher sie kommen?
In diesem Artikel geht es um verschiedene Formen solcher fremden Einflüsse: um Flüche, Sabotage, negative Verbindungen, negative Selbstannahmen und auch um die Frage, ob geistige Energien eine Rolle spielen können.
Fremde Einflüsse: was wirkt auf uns?
Wenn wir in nahen Beziehungen sind, haben diese immer auch Einfluss auf unser Leben. Manche sind hilfreich, gut oder liebevoll, andere sind hinderlich oder negativ.
Wir können erleben, dass Worte anderer Menschen uns treffen, dass ihr Verhalten uns beeinflusst oder dass wir uns nach einer Begegnung plötzlich anders fühlen als vorher.
Aber kann es auch Energien geben, die negativ auf uns wirken, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen?
Mit diesem Gedanken hatte ich mich lange überhaupt nicht beschäftigt. Erst durch meine Arbeit mit dem Body Code wurde mir klar, dass neben den eigenen oder ererbten Themen und Emotionen auch fremde energetische Einflüsse, offensive Energien, eine Rolle spielen können.
Im Verlauf dieser Arbeit begegneten mir Zusammenhänge, die mich nachdenklich gemacht haben.
Ein Beispiel war der sogenannte „Hexenschuss“. In meiner eigenen Arbeit und auch bei Klienten tauchte dieses Thema immer wieder im Zusammenhang mit negativen Einflüssen anderer Menschen auf.
Das hat mich besonders aufmerksam gemacht. Denn schon unsere Vorfahren haben dem Hexenschuss einen Namen gegeben, der eine offensive Energie von jemand Anderem vermuten lässt.
Dennoch sollten wir – auch wenn es manchmal verführerisch sein mag – nicht hinter jeder Schwierigkeit, jedem Schmerz oder jedem unguten Gefühl sofort einen Angriff von außen vermuten.
Wir können mit unserem Verstand kaum erfassen, wie bestimmte Erfahrungen und Symptome energetisch verbunden sind.
Was sind offensive Energien?
Im Laufe meiner energetischen Arbeit erkläre ich Klienten immer wieder einmal, was im Body Code mit „offensiven Energien“ gemeint ist.
Deshalb möchte ich in diesem Artikel einmal zusammentragen, was mir in meiner Arbeit dazu begegnet ist und wie ich diese verschiedenen Aspekte heute verstehe.
Im Body Code werden fünf unterschiedliche Aspekte sogenannter offensiver Energien beschrieben. Ich möchte sie hier etwas unabhängiger von diesem System betrachten und von meinen eigenen Erfahrungen berichten.
Dabei geht es mir nicht darum, Angst vor fremden Energien zu machen. Im Gegenteil.
Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe, desto wichtiger wurde für mich eine andere Frage:
Wie viel Einfluss gebe ich dem, was von außen kommt – und wie viel eigene Gestaltungskraft habe ich?
Flüche – wenn negative Gedanken Wirkung haben
Wenn wir an einen Fluch denken, haben viele Menschen vermutlich sofort eine bestimmte Vorstellung: Jemand spricht einen Fluch aus und wünscht einem anderen Menschen etwas Schlechtes.
Bradley Nelson fasst den Fluch in seinem Body Code System weiter: als starke, oft sehr emotionale negative Energie, die von einer anderen Person bewusst oder unbewusst ausgeht und darauf ausgerichtet ist, das Leben oder bestimmte Lebensbereiche des Gegenübers zu beeinträchtigen.
Ein Fluch muss nicht ausgesprochen werden
Auch meine eigene Erfahrung damit hat mir gezeigt, dass ein Fluch nicht unbedingt ausgesprochen werden muss. Für mich ist ein Fluch gewissermaßen das Gegenteil eines Gebetes.
Wenn wir für einen anderen Menschen beten, richten wir unsere Gedanken und unsere Intention positiv auf diesen Menschen aus. Wir wünschen ihm Gutes, Heilung, Schutz oder Unterstützung.
Ein Fluch wäre die entgegengesetzte Ausrichtung: ein starker negativer Gedanke oder eine solche negative Emotion – Ärger, Hass, Missgunst oder Verbitterung – gegenüber einem anderen Menschen.
Dafür muss niemand sagen: „Ich verfluche dich, weil …“
Starke negative Gedanken und Emotionen können einen Menschen als starke, hinderliche Energie erreichen – genauso wie umgekehrt ein liebevolles Gebet unterstützen kann.
Diese Gedanken oder Emotionen müssen nicht immer bewusst mit der Absicht entstehen, dem anderen offen zu schaden. Wut, Enttäuschung, Verletzung oder Verbitterung können eine solche negative Ausrichtung ebenfalls sehr kraftvoll machen.
Die Wirkung negativer Energien
Welche Wirkung also können die Gedanken und Emotionen der Menschen haben, die uns nahestehen?
Wir verbringen mit ihnen Zeit, teilen unseren Alltag und sind auf vielfältige Weise mit ihnen verbunden. In meiner Erfahrung können uns die Energien der Menschen, die uns nahe stehen, besonders stark beeinflussen.
Dabei muss ich einen solchen Einfluss nicht unbedingt bemerken. Vielleicht weiß ich gar nicht, dass jemand sehr negativ über mich denkt. Vielleicht gibt es keinen offenen Konflikt und kein ausgesprochenes Wort. Und trotzdem kann eine solche negative Ausrichtung nach meiner Erfahrung energetisch auf einen Menschen wirken.
Das kann sich möglicherweise darin zeigen, dass ich mich plötzlich kraftlos, klein oder machtlos fühle oder körperliche Beschwerden wie Rücken- oder Nackenschmerzen auftreten.
Letztlich können und sollten wir aber nicht bei jedem Symptom die Ursache oder gar die „Schuld“ bei negativen Energien anderer Menschen suchen.
Welche Energie sende ich aus?
Interessant finde ich deshalb auch die andere Frage: Was macht mich möglicherweise empfänglich für negative Energien anderer?
Auch unsere eigenen Gedanken und unsere eigene Ausrichtung spielen eine Rolle dabei, wie wir mit den Energien anderer Menschen in Resonanz gehen.
- Wie denke ich über andere Menschen, wenn ich wütend auf sie bin?
- Rede ich schlecht über sie?
- Kann ich sie konfrontieren oder verberge ich meinen Frust?
- Schimpfe ich über Andere?
Sabotage: wenn andere meinen Weg beeinflussen
Bei Sabotage denken wir wahrscheinlich zuerst daran, dass jemand bewusst versucht, etwas zu verhindern oder einen anderen Menschen zu schädigen: Jemand tut etwas, damit ich ein Ziel nicht erreiche, oder bringt mich dazu, etwas zu tun, was nicht gut für mich ist.
Dies kann offen oder verdeckt geschehen. Jemand hält Informationen oder Materielles zurück, beeinflusst andere Menschen, verbreitet Negatives über mich, betrügt mich oder erledigt eine Aufgabe nicht, obwohl sie für mich oder eine Gemeinschaft wichtig wäre
Negativer Einfluss kann auch gut gemeint sein
Meiner Meinung nach geht es nicht nur darum, dass jemand mir bewusst schaden möchte. Sabotage kann auch darin bestehen, dass das Handeln oder die Kommunikation eines anderen Menschen mich von etwas abhält, das für mich gut und hilfreich wäre – oder mich dazu bringt, etwas zu tun, das meinem Körper, meinem Geist oder meiner Seele nicht guttut.
Das kann sehr offensichtlich sein. Jemand will mich beispielsweise überreden, Drogen zu nehmen, oder man bringt mich dazu, eine Aufgabe zu übernehmen, die eigentlich gar nicht meinen eigenen Werten entspricht.
Eltern geben Kindern gern Ratschläge aus ihrer eigenen Erfahrung heraus und möchten ihnen Schwierigkeiten ersparen. So ein Rat kann gut gemeint sein und das Kind trotzdem vom eigenen Weg oder Ziel abbringen.
Sabotageenergien können sich deshalb auch lange Zeit später noch energetisch auswirken. Sie können möglicherweise körperliche Beschwerden oder eine Genesungsverzögerung begünstigen.
Auch ein gut gemeinter Einfluss kann hinderlich werden, wenn ich dem anderen dadurch seinen eigenen Weg erschwere. Sabotage muss deshalb nicht immer wie ein Angriff aussehen. Manchmal kann sie sogar wie Hilfe, Fürsorge oder ein guter Rat daherkommen.
Wie beeinflusse ich selbst Andere?
Auch hier können wir uns die Frage nach der eigenen Gestaltungskraft stellen:
Lasse ich mich von anderen Menschen beeinflussen, in eine Richtung zu bewegen, die mir eigentlich nicht entspricht?
Und die Frage geht auch in die andere Richtung:
Ziehe ich selbst jemanden immer wieder in eine Richtung, die eigentlich meinem Wunsch entspricht und nicht seinem besten Wohl ?
Negative Verbindung: wenn eine Beziehung Energie bindet
Wir sind mit Menschen verbunden, besonders, wenn sie uns nahestehen. Manche dieser Verbindungen sind von Liebe, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung getragen. Sie bereichern unser Leben und lassen uns wachsen.
Andere Verbindungen können dagegen belastend sein. Es kann eine ungute Verstrickung zwischen zwei Menschen entstehen, die einen oder beide in gewisser Weise einschränkt oder bindet. Ich spreche in diesem Zusammenhang von einer negativen Verbindung.
Bradley Nelson bezeichnet diesen Aspekt im Body Code System als „Verbindungskabel“. Für mich beschreibt „negative Verbindung“ besser, worum es dabei geht: nicht um die Verbindung an sich, sondern um eine Verbindung, die uns nicht guttut.
Wenn eine alte Beziehung nachwirkt
Eine solche Verbindung kann sich auch durch schwierigen, aggressiven oder negativen Kontakt zeigen – zum Beispiel durch immer wiederkehrende Streitigkeiten, Vorwürfe, Missgunst, Betrug oder andere belastende Dynamiken.
Es kann jedoch auch sein, dass der Kontakt schon lange Zeit beendet ist und die Auswirkungen dieser Beziehung uns noch immer belasten. So besteht die innere oder energetische Verbindung weiter.
Die Beziehung ist schon seit Jahren beendet, der ehemalige Kollege längst nicht mehr in unserem Leben. Und trotzdem beschäftigt mich dieser Mensch oder das, was er getan hat, immer wieder.
Dann fließt möglicherweise weiterhin ein Teil meiner Energie in diese Verbindung.
Alte Verbindungen beeinflussen neue Beziehungen
Eine solche negative Verbindung kann auch Auswirkungen auf meine heutigen Beziehungen haben.
Ein Mann kann beispielsweise in seiner aktuellen Partnerin immer wieder Eigenschaften seiner früheren Partnerin sehen – oder sehen wollen –, weil er innerlich noch nicht von dieser Beziehung losgelassen hat. Die alte Verbindung wirkt dann möglicherweise in die neue Beziehung hinein.
Auch eine negative Verbindung zu Vater oder Mutter kann später andere Lebensbereiche beeinflussen. Sie kann beispielsweise meinen Umgang mit Frauen, Partnern, Kindern oder auch mit Geld prägen.
Welche Verbindung begrenzt mich noch?
Entscheidend ist die Frage, ob mich eine Verbindung auch dann noch bindet, wenn ich mich eigentlich längst davon lösen möchte.
Welche Verbindung kostet mich Energie, obwohl der äußere Kontakt längst beendet ist?
Und auch hier stellt sich wieder die Frage nach der eigenen Gestaltungskraft:
Wie kann ich diese Verbindung lösen (innerlich oder äußerlich), damit meine Energie wieder stärker meinem eigenen Leben zur Verfügung steht?
Negative Suggestionen: Wenn fremde Gedanken zu eigenen werden
Bradley Nelson bezeichnet diesen Aspekt im Body Code als „posthypnotische Suggestion“. Der Begriff klingt zunächst etwas sperrig. Für mich beschreibt er aber etwas sehr Interessantes: Gedanken oder Botschaften anderer Menschen können in unser eigenes System gelangen, ohne dass uns jemand bewusst etwas suggeriert.
Wie negative Gedanken zu eigenen werden
Es muss also niemand zu mir sagen: „Du bist unwichtig“ oder „Du bist dumm“. Ein anderer Mensch kann einen solchen Gedanken über mich haben, ihn vielleicht immer wieder aussprechen oder durch sein Verhalten vermitteln.
Gerade Menschen, mit denen wir eng verbunden sind, können auf diese Weise einen starken Einfluss auf unserer Unterbewusstes haben.
Dabei muss der Gedanke nicht einmal ursprünglich auf mich gerichtet gewesen sein. Eine Mutter kann beispielsweise selbst immer wieder denken: „Ich bin nicht attraktiv.“ Wenn ihre Tochter sie über Jahre mit dieser Unsicherheit erlebt, kann sich daraus bei der Tochter die eigene Wahrnehmung entwickeln: „Ich bin nicht attraktiv.“
Die Mutter muss diesen Gedanken nicht einmal aussprechen. Selbst ihre Haltung, ihr Verhalten und ihre Ausstrahlung können die Botschaft vermitteln.
Der Ausgangspunkt kann aber genauso gut ein direkter Gedanke über mich sein: „Du bist dumm.“ Aus dieser wiederholten Botschaft kann in mir die eigene Selbstannahme „Ich bin dumm“ entstehen.
Negative Selbstannahmen sind keine Glaubenssätze
Die Bezeichnung „negative Selbstannahmen“ sind negative und oftmals unterbewusste Suggestionen Anderer.
Es geht nicht um allgemeine Glaubenssätze wie „Das Leben ist schwer“ oder „Geld ist schlecht“. Bei diesen Überzeugungen sind wir selbst stärker beteiligt und entwickeln sie aus unseren eigenen Erfahrungen heraus.
Hier geht es zumeist um negative Annahmen die wir nicht selbst entwickelt haben:
„Ich bin nicht genug.“
„Ich bin dumm.“
„Ich verdiene keine Liebe.“
„Mein Leben ist unnütz.“
Und diese Annahmen müssen mir nicht einmal bewusst sein. Mein Verstand kann beispielsweise denken: „Ich bin schön“, während ich mich tief in mir trotzdem nicht attraktiv fühle.
Die bewusste Überzeugung und das, was ich innerlich über mich angenommen habe, können also durchaus auseinanderfallen.
Ist das mein eigener Gedanke?
Solche negativen Selbstannahmen sind oft schwer zu erkennen. Wir halten sie vielleicht für unsere eigene Wahrheit, obwohl ihr Ursprung möglicherweise in der Beziehung zu einem anderen Menschen liegt.
Die Frage ist deshalb nicht nur: Was denke ich über mich?
Sondern auch:
Woher kommt diese Annahme?
Ist das mein eigener Gedanke? Oder wurde er mir von jemandem zugeschrieben? Habe ich ihn unbewusst von jemandem übernommen?
Auch die geistige Welt kann Einfluss nehmen
Der letzte der fünf Aspekte ist „Geistwesen“. Auch dieser Begriff stammt aus dem Body Code. Bradley Nelson beschreibt damit energetische Wesen, die den physischen Körper, den Energiekörper oder das Energiefeld eines Menschen beeinflussen können.
Er geht davon aus, dass es eine große Anzahl solcher Wesen geben kann – von eher leicht störenden bis hin zu sehr einflussreichen. Als mögliche Auswirkungen nennt er unter anderem Verstimmungen, Negativität, Konflikte oder Selbstsabotage. Hier kannst Du mehr über Nelsons Sichtweise erfahren.
Eine Erfahrung aus meiner früheren Arbeit
Als ich diese Beschreibung zum ersten Mal gelesen habe, hat sie mich an etwas erinnert, das ich Jahre zuvor in meiner Arbeit in der Suchtberatung erlebt hatte.
Damals hatte ich bei manchen Menschen den Eindruck, dass sie nicht immer aus sich selbst heraus handelten. Sie wirkten, als würden sie von etwas getrieben, obwohl sie gern eine andere Entscheidung getroffen hätten.
Einer dieser Klienten sagte sogar einmal, er würde beeinflusst. Ich hätte das damals nicht unbedingt als Einfluss eines Geistwesens bezeichnet. Rückblickend bekam diese Erfahrung durch meine spätere Arbeit mit dem Body Code für mich eine andere Bedeutung.
Tiere spüren mehr
Eine meiner ersten eigenen Erfahrungen damit machte ich vor einigen Jahren beim Spaziergang mit unserem Hund. Im Wald blieb Fiene immer wieder stehen und wollte nicht weitergehen.
Irgendwann kam ich auf die Idee, mit dem Muskeltest zu fragen, ob Energien der Grund wären. Die Antwort war für mich damals überraschend: Es zeigten sich Geistwesen.
Ich richtete also meine Intention darauf, diese Energien ins göttliche Licht und in die Heilung zu senden. Danach ging der Hund wieder weiter.
Botschaft von einer Verstorbenen
Eine andere Erfahrung machte ich etwas später mit einer Klientin. Während einer Sitzung zeigte sich ebenfalls ein Geistwesen. Es ließ sich nicht einfach ins Licht führen.
Bei der weiteren Abfrage stellte sich heraus, dass es sich um eine erst kürzlich verstorbene Frau handelte, für die meine Klientin gearbeitet und die sie in ihren letzten Lebensjahren eng begleitet hatte.
Ich wusste damals selbst noch nicht, wie ich mit einer solchen Situation umgehen sollte. Deshalb nahm ich ein Kartenset mit positiven Affirmationen zur Hilfe und bat um eine Botschaft.
Es zeigte sich eine Affirmation, die Dank ausdrückte.
Für meine Klientin machte diese Botschaft unmittelbar Sinn. Sie hatte die Frau über mehrere Jahre begleitet und war auch in ihren letzten Lebensjahren eng mit ihr verbunden gewesen.
Für uns beide war diese Erfahrung überraschend und beeindruckend.
Verbindung mit positiven Energien
Bei Bradley Nelson geht es bei diesem Aspekt ausschließlich um Geistwesen, die einen Menschen störend oder belastend beeinflussen können.
Meine eigene Erfahrung mit dem Body Code hat mir jedoch noch eine andere Seite gezeigt: In meiner Arbeit zeigen sich sogar häufiger positive geistige Energien. Sie scheinen das Thema, an dem wir gerade arbeiten, zu unterstützen und können die Genesung oder Heilung begleiten. Ich frage, wenn ich mich mit der geistigen Welt verbinde, nicht nur danach, ob ein Geistwesen vorhanden ist, sondern auch, mit welcher Energie ich oder mein Klient verbunden sind.
Dabei kann sich beispielsweise die Verbindung zu einem verstorbenen Vorfahren oder zu einem Engelwesen zeigen. Hier kannst Du mehr zu den Botschaften der Heilung lesen, die ich empfange.
Für mich bedeutet das: Nicht jede geistige Verbindung ist belastend. Wir können uns auch mit positiven geistigen Energien verbinden – mit dem, was für den Einzelnen eine liebevolle, unterstützende Kraft bedeutet.
Für den einen mag das ein Engelwesen sein, für den anderen Jesus oder eine andere geistige Kraft.
Und damit schließt sich für mich der Kreis zu den offensiven Energien: Es geht nicht nur darum, was auf uns einwirkt.
Es geht ebenso darum, wohin wir selbst unsere Aufmerksamkeit und Intention richten und mit welchen Energien wir uns verbinden.
Schutz vor fremden Energien
Wenn wir uns mit offensiven Energien beschäftigen, kann schnell die Frage entstehen: Wie kann ich mich davor schützen?
Für mich beginnt Schutz nicht damit, dass ich mich vor allem abschotte. Viel wichtiger ist die Frage, wie ich mich selbst ausrichte.
- Wie denke ich über andere Menschen?
- Welche Gedanken und Gefühle nähre ich?
- Wie gehe ich mit Ärger, Verletzung und Konflikten um?
- Wie sehr lasse ich zu, dass andere Menschen über mein Leben, meine Entscheidungen und meinen Weg bestimmen?
Wir haben nicht immer auf alles Einfluss, was von außen auf uns zukommt. Aber wir können Einfluss darauf nehmen, ob und wie wir damit in Resonanz gehen.
Positive Ausrichtung
Eine positive Ausrichtung bedeutet für mich allerdings nicht, ständig positiv denken zu müssen oder unangenehme Gefühle zu verdrängen.
Sie kann durch ein Gebet erfolgen. In meinem Artikel über das Gebet habe ich bereits beschrieben, wie ein Gebet eine bewusste Ausrichtung auf eine positive, liebevolle Kraft sein kann. Für den einen ist diese Kraft Gott oder Jesus, für den anderen ein Engelwesen oder eine andere geistige Kraft.
Auch ein Schutzgebet kann dabei helfen. Es ist eine Möglichkeit, bewusst darum zu bitten, dass belastende oder negative Einflüsse keinen Raum bekommen und wir von einer guten, liebevollen Kraft begleitet werden.
Die eigene Kraft stärken
Schutz bedeutet für mich mehr als das Bitten um Schutz.
Es bedeutet auch, die eigene Kraft zu stärken. Eigene Grenzen wahrzunehmen und sie zu vertreten. Es bedeutet nicht jeden Rat anzunehmen und nicht alles hinzunehmen.
Es ist immer wieder hilfreich, mich zu fragen, ob ich mich von anderen Menschen in eine Richtung bewegen lasse, die eigentlich nicht meinem Weg entspricht.
Die eigene Ausrichtung prüfen
Mich zu schützen bedeutet auch, mich selbst ehrlich zu hinterfragen:
- Sende ich selbst negative Energien aus?
- Rede ich schlecht über andere?
- Trage ich Wut oder Verbitterung mit mir herum?
- Versuche ich, andere zu beeinflussen, weil ich glaube zu wissen, was für sie richtig ist?
Ein Teil des Schutzes liegt sicher nicht nur darin, mich gegen andere zu schützen, sondern darin, meine eigene Ausrichtung immer wieder zu überprüfen.
Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit und meine Intention?
Wie kann ich meine liebevolle Ausstrahlung und meine eigene Kraft stärken?
Je mehr ich mich kraftvoll auf das Gute, Liebevolle und Unterstützende ausrichte, desto weniger findet das Negative Resonanz bei mir.
Und womöglich ist genau das ein wichtiger Teil von Schutz: nicht ständig danach zu suchen, wer mir etwas schickt, sondern meine eigene Energie nicht aus der Hand zu geben.
Denn am Ende bleibt für mich die wichtigste Frage nicht: Wer oder was wirkt auf mich ein?
Sondern:
Wie möchte ich selbst leben, worauf möchte ich mich ausrichten und welche Energie möchte ich in die Welt geben?
Das ist für mich der eigentliche Gedanke hinter dem Thema „offensive Energien“: Wir sind nicht allem, was von außen kommt, hilflos ausgeliefert.
Wir können solche Energien auch mit dem kinesiologischen Muskeltest finden und auflösen.
Wir haben eine eigene Kraft, eine eigene Intention und die Möglichkeit, immer wieder neu zu wählen, mit welcher Energie wir uns verbinden
Möchtest Du genauer hinschauen?
Gibt es in Deinem Leben Ereignisse, Belastungen oder Symptome, die Du nicht einordnen kannst? Es geht immer wieder etwas schief oder Du hast nach negativen Begegnungen mit Menschen bestimmte Symptome? Vielleicht gibt es eine Beziehung, einen wiederkehrenden Konflikt, eine innere Überzeugung oder einen Einfluss, den Du Dir bisher nicht erklären konntest.
Im Body Code können wir mit dem kinesiologischen Muskeltest schauen, welche Themen und energetischen Einflüsse hinter dem stehen, was Dich beschäftigt, und daran arbeiten, was sich lösen darf.
Wenn Du neugierig geworden bist und herausfinden möchtest, was hinter Deinem Thema steckt, melde Dich gern bei mir.





